Füllstandsmessung
Alle Geräte die über ein kontinuierliches Ausgangssignal (z.B. 4-20mA) verfügen, gehören grundsätzlich zur Familie der Füllstandsmessgeräte. Der eindeutige Vorteil liegt darin, dass das entsprechend gelieferte kontinuierliche Ausgangssignal direkt in SPS Steuerungen oder in Visualisierungen weiterverarbeitet werden kann. Eventuelle zusätzliche Schaltpunkte werden dann zumeist über die nachgeschalteten Steuerungen realisiert.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass bei Füllstandsprojekten, wo 3-4 Schalt- bzw. Regelpunkte benötigt werden, bereits kontinuierliche Messungen preislich interessant sein können und deren Vorteile, wie zum Beispiel direkter Zugriff über die 4-20mA Mess-Schleife mittels HART-Protokolle – ohne teure BUS-Systeme – in der Praxis sehr geschätzt werden.
Dennoch muss man stets berücksichtigen, dass Füllstandsmessungen in wichtigen Anlagenbereichen aus sicherheitstechnischen Gründen zusätzliche, baulich getrennte, oft mechanische Regelgeräte erfordern. Derartige Min/Max Überwachungen (optional mit WHG Zulassung) verhindern bei einem Versagen der Messtechnik oder der nachgeschalteten Steuerung das Trockenlaufen von Pumpen oder Überlaufen von Behältern.
Gerade in diesem Fall ist eine kluge Zusammenstellung der einzelnen Komponenten von enormer Wichtigkeit und eine perfekte Lösung muss keineswegs teuer sein.









