ISOIL – Die Innovation: Anlagenspezifisches Referenzfile zur perfekten Vor-Ort-Prüfung von MID-Systemen

Die Innovation: Anlagenspezifisches Referenzfile

Bei allen heute marktüblichen MID-Systemen basiert die Verifikation ausschließlich auf den während der Werkskalibrierung ermittelten Referenzdaten.

Diese Referenzwerte wurden jedoch unter den Bedingungen des Kalibrierprüfstandes des Herstellers ermittelt. Parameter wie beispielsweise Elektrodenspannungen, Spulenspannungen oder weitere interne Diagnosewerte hängen nicht nur vom Sensor und Messumformer selbst ab, sondern werden auch durch die jeweiligen Anlagenbedingungen beeinflusst. Dazu zählen unter anderem die Wasserqualität, die elektrische Leitfähigkeit des Mediums, der Potentialausgleich sowie die Erdungsverhältnisse der Anlage im Werk.

Wird ein im Werk kalibriertes Messsystem beispielsweise in Österreich installiert, kann die Durchflussmessung trotz völlig korrekter Funktion dieselbe Genauigkeit erreichen wie auf dem Prüfstand des Herstellers. Die internen Diagnosewerte unterscheiden sich jedoch aufgrund der geänderten Anlagenbedingungen zwangsläufig von den im Werksreferenzfile gespeicherten Werten.

Dadurch ist mit herkömmlichen Verfahren eine zuverlässige Vor-Ort-Überprüfung des Gesamtsystems häufig nicht möglich, da Abweichungen zwischen den aktuellen Messwerten und den Werksreferenzdaten nicht eindeutig einer tatsächlichen Geräteveränderung oder lediglich den unterschiedlichen Einsatzbedingungen zugeordnet werden können.

Die Lösung von ISOIL

ISOIL löst dieses Problem durch die Möglichkeit, unmittelbar nach der Inbetriebnahme des Neugerätes per Knopfdruck ein zusätzliches anlagenspezifisches Referenzfile zu erzeugen.

Dieses Referenzfile enthält sämtliche internen Systemparameter unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen der jeweiligen Anlage und wird dauerhaft im System bzw. in der Service-Dokumentation gespeichert.

Damit stehen künftig zwei unabhängige Referenzen zur Verfügung:

  • Werksreferenzfile – dokumentiert den Zustand während der Werkskalibrierung.
  • Anlagenspezifisches Referenzfile – dokumentiert den Zustand des vollständig installierten Messsystems unter den realen Betriebsbedingungen der Anlage.

Erst dieses zusätzliche anlagenspezifische Referenzfile ermöglicht eine aussagekräftige und reproduzierbare Vor-Ort-Verifikation des kompletten MID-Systems.

Zu jedem späteren Zeitpunkt kann überprüft werden, ob sowohl der Sensor als auch der Messumformer noch im gleichen Zustand arbeiten wie unmittelbar nach der Inbetriebnahme.

Für diese Überprüfung stehen anschließend zwei Verfahren zur Verfügung:

  • Variante 1: Quick Verify Report – manuelle Verifikation bei Bedarf.
  • Variante 2: BIV (Built-In Verification) – automatische, zyklische Selbstüberwachung des Messsystems mit sofortiger Meldung bei Grenzwertüberschreitungen.

Dadurch wird erstmals eine kontinuierliche Zustandsüberwachung des installierten MID-Systems unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen ermöglicht – ein entscheidender Vorteil gegenüber ausschließlich auf Werkskalibrierdaten basierenden Verifikationsverfahren.

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